Jahresprogramm

Der Bau der Transsibirischen Eisenbahn

Datum:
Donnerstag, 25. April 2019
Uhrzeit:
19:00
Ort:
Geschichtstruhe St. Georgen, Bärenplatz 13

Mit Unterstützung des deutschstämmigen Finanzministers Sergei Julievich Witte war es im Jahre 1891 ein sehr mutiger Erlass des Zaren Alexander III., durch die unendlichen Weiten Sibiriens eine Eisenbahn zu bauen. Manfred Bökenkamp berichtet in einem Vortrag des Vereins für Heimatgeschichte e.V. St. Georgen über die wichtigsten Stationen des Baues dieser Bahn und die gewaltigen Herausforderungen, so z.B. sibirische Winter, Sümpfe, die Überquerung von Flüssen, die zu den längsten der Welt zählen und Gebirge. Die Probleme glichen denen, die Robert Gerwig beim Bau der Schwarzwaldbahn 25 Jahre zuvor hatte. Dennoch, nach einer Bauzeit von 12 Jahren führte ab 1903 das erste durchgehende Gleis von St. Petersburg nach Wladiwostok. Seitdem ist die Transsib bis heute die längste, von einem Zug befahrene Bahnstrecke der Welt. Dieser Vortrag findet statt am Donnerstag, den 25. April um 19.00 Uhr in der „Geschichtsruhe“ in St. Georgen, Bärenplatz 13 (Nähe Kreisverkehr im Stadtzentrum, im Durchgang vom Bärenbrunnen zur Weidenbächlestraße). Der Eintritt ist kostenlos, Gäste sind willkommen.

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